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Der Augenblick soll bleiben - die Verklärung Jesu

Meisterhaft sind im Lukasevangelium (9,28ff. - in der kath. Kirche Text am 2. Fastensonntag) Urbilder der sich nach Glück sehnenden menschlichen Seele verknüpft. Vielleicht können Sie sich gerade etwas Zeit nehmen, diese zu meditieren oder Sie gönnen sich später eine Auszeit für:
Der Berg: Hinausgehobensein über die Niederungen der Alltagssorgen.
Das Angesicht: was verändert sich nicht alles, wenn ein annehmender Blick uns begegnet.
Das Gewand: es ist strahlend weiß, wie ein Hochzeitskleid.
Die Hütte: eine Stätte der Geborgenheit und des Schutzes.
Die Wolke: sie zieht den Blick zum Himmel und sie verhüllt, ist Zeichen für die große Hoffnung wie für Ängste.
Die Stimme: beim Namen gerufen werden, einem liebevollen Du begegnen.
Das Licht: das alles umfassende Urzeichen für das Leben.
Auch abgesehen von den Anspielungen auf die Heilsgeschichte (Mose und Elija) im Ersten Testament laden diese Urbilder ein, dem Festhalten-Wollen des glücklichen Augenblicks nachzuspüren. Und inmitten des noch vor einem liegenden Weges - vielleicht durch Krisen des Leidens hindurch - achtsam den An- wie Zuspruch Gottes wahrzunehmen. Gute Erinnerungen, neue Gedanken, existentielle Fragen und in all dem die Zusage Gottes, dass er alle unsere Lebenswege mit uns geht, wünsche ich Ihnen für diese Woche.
Shalom Thomas Eckerle, Pastoralreferent

Hier schreiben die katholischen und evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorger in Rheinstetten wöchentlich im Wechsel.
Das Bild zeigt v.l.n.r.: Pfarrer Gerd Ziegler, Pastoralreferent Markus Müller, Pfarrerin Ann-Kathrin Peters, Gemeindereferent Sebastian Kraft, Pfarrer Reinhart Fritz und Pastoralreferent Thomas Eckerle.
Das Wort für die Woche finden Sie auch in Rheinstetten Aktuell.